Auch mein Weg war nicht immer nur gerade.
Ich weiß, wie es ist, wenn man den Zugang zu den eigenen Gefühlen verliert.
Gefühle zeigen? Schwäche zeigen, geschweige darüber zu reden. Das war für mich lange unvorstellbar.
Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, hat mich begleitet – leise, aber hartnäckig.
Ich suchte Anerkennung von außen, wollte gefallen, funktionieren, „richtig“ sein.
Aber in mir drin fühlte sich vieles leer an.
Erst auf meiner Weltreise, fern von allem Gewohnten, konnte ich mich mir selbst wirklich stellen. In Momenten der Stille, in der Begegnung mit anderen Kulturen, im Loslassen von Rollenbildern,
hat sich in mir etwas verschoben: Ich erkannte, dass ich mich nicht verbiegen muss. Ich bin von Grund auf in der Lage mir selbst Anerkennung und Wertschätzung zu verleihen.
Ich durfte lernen, mir selbst zuzuhören.
Meine innere Stimme wahrzunehmen.
Und mein Denken neu zu sortieren.